Programmübersicht

In der tabellarischen Programmübersicht sind die einzelnen Veranstaltungen lediglich kurz skizziert. Weiterführende Informationen finden sich in einer aus-führlicheren Ankündigung unter dem Menüpunkt Meditation bzw. Meditations- und Studienkurse.

Wichtig zu beachten ist ferner, dass die Veranstaltungsorte wechseln können. Lediglich die Freitagsmeditation findet immer in der Hagenauer Str. 17 statt. Ansprechpartner und weitere Fragen - falls nicht anders angegeben -

zu den Kursen: Marga Balzer Fon 0421 21 76 55

zur Meditation: Joachim Habekost Fon 0421 708 99 28

Programm Februar 2017


Tag Datum Beginn Veranstaltung Veranstaltung-Ort
MI 01.02. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha und Metta Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 08.02. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Chenrezig-Meditation:
Liebe und Mitgefühl
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 15.02. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha und Metta Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 22.02. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Chenrezig-Meditation:
Liebe und Mitgefühl
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
FR
SA
SO
24.02.
25.02.
26.02.
Zeiten siehe
Ankündigung
Grundlagen der Meditation
Das Herz öffnen , Modul III
Mit Hanna Hündorf
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Straße 17
Siehe Ankündigung unten

Programm März 2017

Tag Datum Beginn Veranstaltung Veranstaltung-Ort
MI 01.03. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 08.03. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Chenrezig-Meditation:
Liebe und Mitgefühl
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 15.03. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 22.03. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Chenrezig-Meditation:
Liebe und Mitgefühl
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 29.03. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links

Programm April 2017

Tag Datum Beginn Veranstaltung Veranstaltung-Ort
MI 05.04. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Chenrezig-Meditation:
Liebe und Mitgefühl
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 12.04. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 19.04. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Chenrezig-Meditation:
Liebe und Mitgefühl
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links
MI 26.04. 19.30 Uhr

20.15 Uhr bis
21.00 Uhr
Zeit anzukommen und sich auszutauschen

Shamatha- und Metta-Meditation:
über Liebe und Freundlichkeit
Praxisräume M. Lange
Hagenauer Str. 17
Souterrain links

Meditation

"Meditation ist das notwendige Mittel, den Geist zu reinigen und zu läutern, damit wir eines Tages in die Tiefe schauen und erkennen können, wozu wir auf der Welt sind. Was könnte interessanter sein, als sich selbst zu erforschen?"

Ayya Khema

Meditation klärt auf natürliche und gesunde Weise den Geist. Richtig angewandt stärkt sie positive Gefühle und gibt dem Leben eine neue Ausrichtung. Meditation sollten wir jedoch nicht als etwas betrachten, was wir auch noch zusätzlich zu unseren zahlreichen Aktivitäten und dem vollgepackten Terminkalender tun müssen. Wir sollten es als einen Weg betrachten, um uns für das Leben zu begeistern. Es geht auch nicht so sehr um ein Selbstverbesserungsprogramm. Es ist vielmehr eine Liebeserklarung an das Leben. Die folgenden Meditationen, welche wir in unserer Gemeinschaft praktizieren, haben das stille Sitzen als Grundlage. Auf dieser Basis möchten wir uns in Liebe, Freundlichkeit und Mitgefühl üben.

Meditationsabend 1 | Shamatha- und Metta-Meditation

Die buddhistische Meditation über Liebe und Freundlichkeit

"Urteile nicht zu hart über dich selbst. Ohne Mitgefühl mit uns selbst, sind wir außerstande, die Welt zu lieben."

Der Buddha

Mittwochs, 20.15 bis 21.00 Uhr.

Alle 14 Tage, jeweils im Wechsel mit dem Chenrezig-Sadhana. Die genauen Termine entnehmt bitte dem Programmhinweis. Dieser Meditationsabend ist besonders hilfreich für alle Menschen die mit Menschen arbeiten. Eine Vorerfahrung ist nicht nötig.

Shamatha-Meditation | Eine kurze Einführung

"Durch die Übung des stillen Sitzens mit Aufmerksamkeit auf den Atem, wie er ausströmt und sich verflüchtigt, verbinden sie sich mit ihrem Herzen."

Chögyam Trungpa Rinpoche

Shamatha-Mediation [Sanskrit: ruhiges Verweilen] hilft uns ein solides Fundament zu errichten um auf angemessene Weise den täglichen Herausforderungen in unserem Leben zu begegnen und um auf dem spirituellen Weg die Grundvoraussetzungen für Stabilität und Fortschritt zu ermöglichen. Diese formlose Meditation ist das Herz in der Lehre des Buddha. Die Früchte der Übungen sind u.a. geistige Ruhe und geistige Stabilität, sowie Klarheit und einsgerichtete Konzentrationsfähigkeit.

Metta-Meditation | Eine kurze Erklärung

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart. Der bedeutendste Mensch ist der, der Dir gerade gegenüber sitzt. Das Notwendigste ist immer die Liebe.“

Meister Eckhart

In dieser angeleiteten Meditation üben wir uns schrittweise im Kultivieren von wahrer Liebe und freundlicher Zuneigung. Hierbei beginnen wir zunächst mit uns selbst. So sehnen wir „...uns ein Leben lang danach, uns selbst mehr lieben zu können und uns mit anderen tiefer verbunden zu fühlen. Statt dessen ziehen wir uns oft in uns zurück, fürchten Nähe und leiden unter einem bestürzenden Gefühl des Getrenntseins. Wir sehnen uns nach Liebe und sind doch einsam. Die Ursache dieses Schmerzes ist die Täuschung, wir seien voneinander und von allem, was uns umgibt, getrennt.

Meditieren entzieht dem Mythos des Getrenntseins die Basis, enthüllt das strahlende, fröhliche Herz, das jede und jeder von uns hat und lässt die Welt an diesem Strahlen teilhaben. Hinter dem schmerzhaften Konzept von Trennung finden wir eine Verbindung zu uns selbst und allen Lebewesen. Wir finden eine Quelle großen Glücks, das jenseits aller Vorstellungen und Konventionen ist. Wenn wir uns von der Illusion des Getrenntseins befreien, können wir in einer natürlichen Freiheit leben, statt von vorgefassten Meinungen über unsere Grenzen und Beschränkungen getrieben zu werden.

Der Buddha sah den Weg zu dieser Freiheit in der vollkommenen Befreiung des Herzens, in der Liebe, und er lehrte, wie man das Herz systema-tisch aus einer isolierenden Enge wahrer, tiefer Verbundenheit führen kann." [Quelle: Metta-Meditation S. 13]

"Liebe kann es in all unseren Beziehungen geben, denn alle Menschen wollen glücklich sein. Niemand möchte leiden. Dies gilt für die Menschen die wir mögen, aber auch für jene, die wir nicht mögen. Diesbezüglich sind wir alle gleich. Diesen universellen Wunsch nach Glück können wir verstandesgemäß nachvollziehen. Wenn wir lernen, ihn auch zu empfinden und in unserem Herzen zu verankern, wächst die Liebe in uns auf natürliche Weise." [Quelle: Das edle Herz S. 34]

"Um wahre Liebe und gesunde Beziehungen zu entwickeln, kommen wir nicht umhin, uns selbst, unseren Geist und unser Herz zu ergründen." [Quelle: Das edle Herz S. 58] Dies ist der Pfad der Metta-Meditation. Er wird noch heute in einer Meditations-Tradition gepflegt, „die Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut übt. Diese vier gehören zu den schönsten und kraftvollsten Gefühlen, die wir haben können. In Pali, der Sprache des Buddha, heißen sie brahma-viharas. Brahma bedeutet „himmlisch“ oder „erhaben“, vihara „Heimstatt“, „Heimat“. Durch diese Meditations-Übungen werden Liebe [Pali: metta], Mitgefühl [karuna], Mitfreude [mudita] und Gleichmut [upekkha] zu unserer Heimat.“ [Quelle: Metta-Meditation S. 13f]

Meditationsabend 2 | Chenrezig-Meditation

Chenrezig: Der Bodhisattva der Liebe und des Mitgefühls

„Alles Glück der Welt entsteht aus dem Wunsch, dass andere glücklich sein mögen.“

Der Buddha

Mittwochs, 20.15 bis 21.00 Uhr

Alle 14 Tage, jeweils im Wechsel mit der Shamatha- und Metta-Meditation. Die genauen Termine entnehmt bitte dem Programmhinweis.

Chenrezig-Sadhana | Eine kurze Erklärung

„Besonders wichtig ist es, während der Sitzung die freudige Gewissheit der Gegenwart des Buddha und das Vertrauen in seine Segenskraft zu kultivieren.“

Gendün Rinpoche

Die Chenrezig-Praxis ist eine gesungene Meditation auf den erleuchteten Aspekt des großen Mitgefühls. Diese Form der Meditation kann eine gute Methode sein um sich für die Praxis zu öffnen und um das eigene Herz zu öffnen. Hierzu singen wir nach überlieferten Melodien gemeinsam einen rituellen Text, der „Mittel zur Verwirklichung“ [in Sanskrit: Sadhana] genannt wird.

Chenrezig-Meditation

Chenrezig-Meditation

Chenrezig [siehe die Abbildung links] gilt als die Verkörperung des großen Mitgefühls des Geistes aller Buddhas, der sich in der Form einer so genannten „Meditationsgottheit“ manifestiert. Die Entwicklung all seiner Qualitäten ist das Anliegen des Sadhana.

Chenrezig wird von den Tibetern als Schutzpatron Tibets verehrt. Sowohl der Dalai Lama als auch derww. Karmapa gelten als seine Ausstrahlung.

Eine schöne Zusammenfassung des Wirkens und der Bedeutung von Chenrezig [in Sanskrit Avalokiteshvara genannt] findet sich im Lotos-Sutra, Kapitel 25. Dieses Kapitel ist vorrangig Avalokiteshvara gewidmet und zeigt sehr deutlich, weshalb er so bedeutsam ist und von Buddhisten in der ganzen Welt so sehr verehrt wird. In Japan beispielsweise, genießt dieses Kapitel ein so großes Ansehen, dass viele japanische Buddhisten es als eigenständiges Sutra betrachten. Es erhielt dort den Namen Kannongyo. Das nachfolgende Zitat entstammt diesem 25. Kapitel, in welchem der historische Buddha einen Schüler mit dem Namen Akshayamati unterweist.

„...Der Bodhisattva Avalokiteshvara besitzt eine solche Kraft. Wenn Lebewesen den Bodhisattva Avalokiteshvara verehren und zu ihm beten, so wird es (ihnen) nicht an glückhafter Zuwendung fehlen. Deshalb sollen die Lebewesen alle den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara aufnehmen und bewahren.

Akshayamati! Wenn da ein Mensch ist, der die Namen aller Bodhisattvas, so zahlreich wie die Sandkörner von zweiundsechzig Millionen Ganges-Flüssen, aufgenommen und bewahrt hat, und der so lange, bis sich seine Gestalt verzehrt hat, diesen Speise und Trank, Kleidung, Liegen, Arzneien und Opfer-Spenden darbringt – Wie denkst du? Sind die Verdienste dieses guten Sohnes oder dieser guten Tochter zahlreich oder nicht?“Akshayamati sagte: „Äußerst zahlreich, in aller Welt Verehrter!“

Buddha sagte: „Wenn da hingegen ein Mensch ist, der (nur) den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara aufnimmt und bewahrt und, sei es nur ein einziges Mal, zu ihm betet und ihn verehrt, so wird die glückhafte Zuwendung für diese beiden Menschen ganz und gar gleich sein, ohne den geringsten Unterschied, und wird in Hunderten von Tausenden von Zehntausenden Millionen von Weltzeitaltern nicht verringert und erschöpft sein. Akshayamati! Wer den Namen des Bodhisattva Avalokiteshvara aufnimmt und bewahrt, erlangt die segensvolle Zuwendung unermesslicher, unbegrenzter glückhafter Verdienste“

[Quelle: Hrsg.: Lambert Schneider, Lotos-Sutra, Gerlingen 1992, S. 364]

Studien- und Meditationskurse

studieren ▪ kontemplieren ▪ meditieren

„Erforsche den Geist mit dem Geist selbst. Alle Begriffe werden verschwinden und Du wirst die Natur des Geistes erkennen“

Tilopa

Buddha Meditation

Studien- und Meditationskurse

Dieses Angebot hat zum Ziel die Lehre des Buddha in Theorie und Praxis tiefer kennenzulernen und zu erfahren um die Möglichkeit zu erhalten, spirituell reifen und wachsen zu können. Es richtet sich sowohl an Anfänger als auch an „erfahrene“ Buddhisten.

Hierzu laden wir ganz gezielt sowohl authentische und hoch verwirklichte Meister aus dem asiatischen Raum ein, als auch qualifizierte westliche Lehrer.

Es ist dabei unser Herzensanliegen die Kursgebühren so zu gestalten, dass kein Interessent wegen finanzieller Möglichkeiten ausgeschlossen wird. Dem allgemeinen Trend, Kursgebühren von 120,00 bis 250,00 Euro und mehr zu erheben, möchten wir entgegenwirken. Hierzu tragen besonders die Fördermitglieder bei, die unsere Gemeinschaft tragen. Ohne ihre Freigebigkeit wäre dies so nicht möglich.

Einzelinterview

In der Regel gibt es an den Kurstagen auch die wertvolle Möglichkeit ein persönliches Interview bei dem entsprechenden Lehrer zu nehmen. Wenn Du daran Interesse hast, dann sprich uns bitte vorher an, um alles Weitere abzustimmen und für Dich in die Wege leiten zu können.

Audioaufzeichnungen der Kurse

Die Kursinhalte werden von uns im gängigen Audioformat aufgezeichnet. Auf Wunsch erhältst Du als Teilnehmer gerne einen Audio-Mitschnitt des besuchten Kurses. Eine Spende hierfür nehmen wir freudig an, sie ist aber keine Bedingung.

Studiengruppe

Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit das Gehörte und Erfahrene weiter zu vertiefen und zu durchdringen. Hierzu treffen wir uns 14-tägig in unserer Studiengruppe bei Susanne König im Rennstieg 11a. Den Abschluss des Abends bildet eine gemeinsame Meditation. Du bist sehr herzlich eingeladen dieses Angebot wahrzunehmen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Samstag, 30. Juli bis Montag, 01. August 2016

„Mutiges Herz – Offener Geist“

Mit Anam Thubten Rinpoche | Veranstaltungsort ist die botanika Bremen

In diesem Meditations-Retreat wird uns Anam Thubten mit dem Herzstück der buddhistischen Meditation vertraut machen: der nicht-konzeptionellen, formlo¬sen Meditation. Sie ist allen Schulen des Buddhismus gemeinsam.

Wir werden sowohl Unterweisungen zur Lehre des Buddha als auch zur Meditation erhalten und dann gemeinsam mit Anam Thubten meditieren. Rinpoche wird uns bei unseren inneren Erfahrungen begleiten.

Im Anschluss daran wird es Gelegenheit geben, über das Erlebte zu sprechen und persönliche Fragen zu klären.

Die Botschaft von Anam Thubten ist stets einfach und universell. Er ermutigt uns sämtliche Begrenzungen zu überschreiten um transzendente Glückseligkeit zu erfahren. Seine Kernunterweisungen beleuchten dabei immer tiefes Ruhen zu erlernen und sich in sein eigenes Herz fallen zu lassen.

In seinem jetzigen Heimatland, den USA, ist Anam Thubten für seinen unnachahmlichen Lehrstil bekannt. Er holt sich dafür gerne westliche Lehrer, wie etwa Jack Kornfield, mit an seine Seite.

Anam Thubten lehrt in Englisch, seine Unterweisungen werden ins Deutsche übersetzt. Dieser Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an „erfahrene“ Buddhisten. Er ist zudem offen für jede Tradition oder Konfession.

Öffentlicher Vortrag

Am Samstag, den 30. Juli wird Anam Thubten um 17.00 Uhr einen öffentlichen Vortrag in der botanika Bremen halten.

Buchtipp

Von Anam Thubten sind in englischer Sprache bislang drei Bücher erschienen:

1. No Self No Problem – Awakening to our true Nature, 2009
2. The Magic of Awareness, Snow Lion, 2012.
3. Embracing Each Moment, Shambala, 2016.

Auf Deutsch ist das zweite Buch von ihm erhältlich. Es trägt dort den Titel: Das Gras wächst von selbst - Achtsamkeit, Gewahrsein und spontanes Erwachen, Windpferd Verlag, 2013.

Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten Rinpoche

Anam Thubten Rinpoche ist ein Meditationsmeister des tibetischen Buddhismus. Er hat noch in Tibet die traditionelle Ausbildung der Nyingma-Schule erhalten.

Seit den 90er Jahren lebt und lehrt er in den USA. Er spricht fließend Englisch und ist mit unserer Denk- und Lebensweise bestens vertraut. Seine Unterweisungen knüpfen an den Lehrstil der Yogis an, bei dem es darum geht, möglichst direkt zur Essenz der Lehre zu führen. Seine von kultureller Prägung befreite Darstellung erleichtert Anfängern wie Fortgeschrittenen den persönlichen Zugang.

Weitere Info: www.dharmata.org

Dies ist sein einziger Aufenthalt in Deutschland!

Persönliche Interviews sind nach vorheriger Anmeldung möglich.

Öffentlicher Vortrag:

Sa. 17.00 Uhr - 18.30 Uhr
Eintritt 10,00 € ermäßigt 7,00 €

Kurszeiten á 4 Blöcken:

So. 10.00 Uhr - 12.30 Uhr | 14.30 Uhr - 17.00 Uhr
Mo. 10.00 Uhr - 12.30 Uhr | 14.30 Uhr - 17.00 Uhr

Jeder Block besteht aus 3 Sessions. Jede Session dauert 40-50 Minuten. Zwischen den einzelnen Sessions ist eine kleine Pause von ca. 10-15 Minuten.

einzelner Block 18,00 € | ermäßigt 12,00 €
gesamter Kurs 60,00 € | ermäßigt 40,00 €

Veranstaltungsort:

botanika – Das Grüne Science Center
im Rhododendron-Park
Deliusweg 40 | 28359 Bremen

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

August 2016 bis Mai 2017

Grundlagen der Meditation

Meditationskurs mit Hanna Hündorf

Eine Vorerfahrung für diesen Kurs ist nicht nötig. Alle vorgestellten Meditationen sind für Menschen mit und ohne Vorkenntnisse gleichermaßen geeignet. Die Teilnahme ist an kein Glaubensbekenntnis gebunden. Man braucht somit kein Buddhist zu sein um an diesem Kurs teilzunehmen. Die Meditationen werden von Hanna Hündorf so vermittelt, dass sie von jedem gleichermaßen angewandt und eingeübt werden können.

Meditation klärt auf natürliche und gesunde Weise den Geist. Richtig angewandt stärkt sie positive Gefühle und gibt dem Leben eine neue und stabile Ausrichtung. Meditation sollten wir jedoch nicht als etwas betrachten, was wir auch noch zusätzlich zu unseren zahlreichen Aktivitäten und einem vollgepackten Terminkalender tun müssen. Wir sollten es als einen Weg betrachten, um uns für das Leben zu begeistern. Es geht dabei auch nicht so sehr um ein Selbstverbesserungsprogramm. Es ist vielmehr eine Liebeserklärung an das Leben.

In diesem Meditationszyklus werden die Grundlagen der Meditation besprochen und eingeübt. Die Wochenenden bauen aufeinander auf, können aber auch jeweils einzeln besucht werden und sind für Menschen mit und ohne Vorkenntnisse gleichermaßen geeignet.

Angeleitete Meditationen mit einer Dauer von 5-30 Minuten wechseln sich ab, mit Erklärungen und einem gemeinsamen Austausch. Hanna Hündorf stellt sich besonders gern auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten ihrer Teilnehmer ein, damit diese in die Lage versetzt werden, selbständig zu Hause und in ihrem Alltag zu üben. All dies mit dem wohl erklärten Ziel, immer klarer, freundlicher und zufriedener zu werden.

Modul I: 26.08.16 - 28.08.16

"Zur Ruhe kommen"

An diesem Wochenende bereiten wir uns körperlich, geistig und seelisch auf die Übung des stillen Verweilens (Sanskrit: Shamatha) vor. Das stille Sitzen und verschiedene Methoden der Konzentration auf den Atem spielen hier genauso eine Rolle wie der Bodyscan, der auch im Liegen geübt werden kann, als auch die Gehmeditation.

Wir beginnen mit der Sitzhaltung und finden die gesunde Mitte zwischen einer zu schlaffen und einer zu angespannten Haltung. Das Gleiche gilt dann für die geistige Haltung. Die Aufgabe ist immer wieder, den unruhigen, abgelenkten oder stumpfen Geist zurückzubringen an diesen Ort, in diesen Körper, in diesen Moment.

Wir lernen einen liebevollen, humorvollen Umgang mit unseren hartnäckigen Gewohnheiten und verstehen, wie wir Störungen wie Geräusche, Gefühle und Gedanken zu Helfern auf dem Weg machen können. Typische Losungen, welche die Teil¬nehmer aus diesem Wochenende mitnehmen können sind: "Wahrnehmen - Annehmen - Loslassen" und "Hier und Jetzt ist gut genug."

Für Kurszeiten siehe obige Programmübersicht.

Modul II: 11.11. 16 – 13.11.16

"Die Gefühle ins Gleichgewicht bringen"

Wir beginnen wieder mit dem Ankommen an diesem Ort, in diesem Körper, in diesem Moment. Diesmal richten wir die Aufmerksamkeit jedoch vor allem auf die Gefühle und ihre Folgen. Jedes Ereignis, jede Sinneswahrnehmung und jeder Gedanke löst im zweiten Moment eine Gefühlsreaktion aus. Wir empfinden den Eindruck als angenehm, unangenehm oder neutral. Darauf reagieren wir dann gewohnheitsmäßig mit drei "Geistesgiften": Anhaftung, Abneigung und Stumpfheit. Hanna wird uns diese Dynamik erklären. Sie führt uns dabei vor allem die Unterschiede zwischen den gesunden, natürlichen Emotionen und der schädlichen Variante, die zu immer mehr Leiden und Verwirrung führt, vor Augen.

An diesem Wochenende lernen wir zudem, uns liebevoll um unsere Wut zu kümmern, uns nicht an geliebte und schöne Dinge zu klammern und die vielen unbemerkten Details im Leben achtsam wahrzunehmen. Wir können lernen die Verantwortung für unsere Gefühle zu übernehmen und wir lernen sie bewusst zu halten, um sie nicht blind auszuagieren. Auf diese Weise gewinnen wir die Kontrolle über unser Leben zurück und ersparen uns viel unnötige Aufregung.

Modul III: Februar 2017

"Das Herz öffnen"

Nachdem wir uns gut um uns selbst gekümmert haben, lernen wir jetzt Methoden kennen, um unsere Ängste zu überwinden und unsere natürliche Liebesfähigkeit zu entfalten. Hier beginnen wir zunächst mit der Selbstliebe, die wir dann ganz allmählich auf Menschen und Tiere ausdehnen, die wir gern mögen, um schließlich auch an die schwierigeren Zeitgenossen mit mehr Leichtigkeit zu denken. So geübt, können Verletzungen der Vergangenheit heilen und wir lernen anderen wirklich zu vergeben. An diesem Wochenende üben wir vor allem die Metta-Meditationen, eine universelle Methode zur Entwicklung von Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut. Wir lernen aber auch die Tonglen-Meditation aus den „sieben Punkten des Geistestrainings“ kennen.

Modul IV: Mai 2017

"Die verborgene Natur des Geistes erforschen"

Auf der guten Grundlage eines ruhigen, gleichmütigen und herzensoffenen Geistes, gehen wir an diesem Wochenende weiter in die Tiefe. Hierzu lernen wir verschiedene Methoden der "tiefen Einsicht" (Sanskrit: Vipassana) kennen. Wir gehen auf eine Entdeckungsreise in die grenzenlose Weite unseres eigenen Bewusstseins und schärfen unseren Geist mit verschiedenen analytischen Meditationen.

Durch die Kraft der Stille zu Liebender Güte

Am Samstag, den xxxxx werden wir uns in edlem Schweigen üben. Wir lassen die Betriebsamkeit los und finden Zeit ganz bei uns anzukommen.

Dieser Schweigetag steht im Zeichen der einenden Kraft in der Lehre des Buddha. Er ist offen für jeden Interessierten. Dieser Tag ist traditions- und religionsübergreifend. Um daran teilzunehmen sind Vorerfahrungen wünschenswert. Jedoch ist der Kurs so gestaltet, dass diese nicht zwingend notwendig sind.

Zentraler Schwerpunkt dieses kurzen Retreats ist das Erleben der inneren Stille, die aus dieser Praxis heraus entstehen kann. Im Mittelpunkt steht die formlose Meditation von Shamatha, begleitet lediglich von einigen Körperübungen wie Yoga und Qi Gong. In der abschließenden Sitzung werden wir uns der Metta-Übung [Sanskrit: Liebende Güte] zuwenden.

Gemeinsam werden wir in den Veranstaltungsräumen zu Mittag essen. Dies ebenfalls schweigend. Wir bitten lediglich jeden Teilnehmer, etwas Kulinarisches für das Buffet beizutragen.

Bitte eine halbe bis eine viertel Stunde vor Beginn der Veranstaltung erscheinen.

Bequeme Kleidung wird empfohlen.


Kurszeiten   |   Sa. xxxxx von 10.30 Uhr – 16.30 Uhr   |   Spende erbeten KTC Bremen  |  Hagenauer Straße 17  |  28211 Bremen     Im Souterrain, in der Praxis bei Marion Lange
Kontakt: Joachim Habekost  |  Fon 0421 708 99 28