Ngag Chang Tendzin Dhonden Rinpoche
Tendzin Dhonden Rinpoche wurde 1952 in Tibet in einer Nomadenfamilie geboren. Im Alter von 13 Jahren fand er Gelegenheit, den Dharma kontinuierlich studieren zu können. Schließlich verbrachte er von 1972 an lange Zeiten in meditativen Klausuren (Retreats), zunächst in Bhutan:
im östlichen Teil Bhutans, Bumthang, vier Jahre; in Paro Takzang, dem "Tigernest", dem heiligsten Platz, viereinhalb Jahre; weitere zwei Jahre in Thadö Ling; zwei Jahre im Norden Bhutans, Gasa. Schließlich verbrachte er sieben weitere Jahre in Klausur in Tso Pema (Rewalsar) in Indien, einem von Padmasambhava gesegneten Platz, wo Padmasambhava auf Mandaravi, Prinzessin des Königs von Mandi traf. Hier wohnt Rinpoche jetzt.
Zu seinen Lehrern zählen S.H. Dalai Lama, S.H. Dudjom Rinpoche und sein erster Schüler, Yeshe Dorje (die jetzige Inkarnation ist z. Zt. viereinhalb Jahre alt), S.H. Sakya Trindzin Rinpoche, Mela Tichen.
Seit einigen Jahren nun trägt Rinpoche sein Wissen nach außen und auf ausdrücklichen Hinweis von S.H. Dudjom Rinpoche setzt er seine Heilkräfte ein. Rinpoche war letztes Jahr in Hamburg und konnte bereits vielen Menschen helfen. Seine Heilerfolge erstrecken sich auf verschiedene Gebiete wie chronische Krankheiten und Schmerzen, Drogenschäden, aber auch akute Erscheinungen wie Schlaganfälle, Lähmungen, Epilepsie, Depressionen, Hauterkrankungen, psychische Störungen gehören in sein Tätigkeitsfeld.
Ferner kann er zur Harmonisierung der örtlichen, auch der häuslichen Energien für den Ort als auch für die Personen das Chöd-Ritual durchführen. Die Dauer der Behandlung liegt im Regelfall zwischen 20 Minuten und einer Stunde (eher eine Stunde).
Rinpoche möchte in Tso Pema (Rewalsar) ein Kloster errichten. Dieses soll Platz und Gelegenheit geben für die Ausbildung von ca. 10 Schülern in tantrischer Praxis, für ein Klausurzentrum und eine kleine Bücherei für Schüler und Studenten des Vajrayana. Außerdem sollen dort etwa sechs Räume als freie Unterkunft für Personen zur Verfügung gestellt werden, die aus Ladakh, Spiti, Lahaul oder anderen Orten zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten kommen, die mit normaler Medizin nicht behandelt werden können; und ebenso für Pilger, die nach Tso Pema kommen.
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