Der 17. Karmapa und die Karma-Kagyü-Linie

Tradition, Bedeutung und eine kurze Biografie Seiner Heiligkeit

„Das Licht einer Kerze entzündet die nächste, diese entzündet die nachfolgende, und so werden nacheinander immer weitere Kerzen entzündet. Dieses traditionelle Bild veranschaulicht die Abfolge von Wiedergeburten, die im Buddhismus als Reinkarnationen bekannt sind. Im Falle eines erleuchteten Wesens werden diese Wiedergeburten bewusst vollzogen. Sie sind motiviert durch den Wunsch, zum Wohle aller Lebewesen beizutragen, und werden ermöglicht durch Tiefe und Klarheit der Verwirklichung eines Individuums.

Die erste dieser Reinkarnationen (tibetisch: tulku) wurde im [frühen] 13. Jahrhundert in Tibet erkannt. Ihr Ehrentitel lautete „der Gyalwa Karma-pa“: „Der Siegreiche Meister erleuchteter Aktivität“. Seit seiner ersten bewussten Reinkarnation kehrt der Karmapa immer wieder zurück, Generation für Generation, bis zum gegenwärtigen siebzehnten Karmapa...

Der Karmapa, so heißt es, verkörpert die erleuchtete Aktivität aller Budd-has der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sich auf uralte Überlieferungen berufend, verfolgt die traditionelle Geschichtsschreibung Tibets seine Leben Äonen zurück und setzt sie fort bis in eine weit entfernte Zukunft.“ [Quelle: Lebender Buddha, Michele Martin, Theseus Verlag. 2003, S. 11]

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche.“

Gustav Mahler

Die Karma-Kagyü-Schule

Die Karma-Kagyü-Schule ist eine der vier großen Lehrtraditionen in Tibet, die sich besonders durch meditative Praktiken auszeichnet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konzentration auf Retreats. Sie ist zudem berühmt für die vielen verwirklichten Meister die sie hervorgebracht hat.

Die Karma-Kagyü-Schule ist eine Traditions-Linie, die besonders die Kontinuität der mündlichen Unterweisungen betont. Die Silbe Ka bezieht sich dabei auf die Sprache bzw. die mündliche Überlieferung. Die Silbe gyü bezieht sich auf Linie oder auch Übertragung. Diese Übertragungslinie ist be¬kannt als der „Goldene Rosenkranz“. Ausgehend vom historischen Buddha Shakyamuni wurde seine Lehre in einer ununterbrochenen Linie von Meister zu Schüler [„von Mund zu Ohr“], bis zum heutigen 17. Kar-mapa, Ogyen Trinley Dorje, weitergegeben.

„In diesem Kontext kommt der persönlichen Beziehung zwischen Lama [Lehrer] und Schüler eine zentrale Bedeutung zu. Jamgön Kongtrul Lodrö Thaye, der die Karma-Kagyü-Lehren an den Fünfzehnten Karmapa übertrug, bezeichnete es als eine der notwendigen Qualitäten authentischer spiritueller Meister, dass sie ihre Schüler nicht aufgeben, selbst wenn es sie ihr Leben kosten würde.“ [Quelle: Karmapa: 900 Jahre, Österreich, 2011, S. 41]

Die historischen Spuren der Kagyüpas beginnen mit dem Übersetzer Marpa [1012-1097]. Er brachte die authentischen Lehren und Meditationspraktiken vor ca. eintausend Jahren direkt von Indien nach Tibet. Und zwar über die Mahasiddhas Tilopa [988-1069] und Naropa [1012/1016-1100]. Marpas herausragendster Schüler war Milarepa [1028/1040-1111/1123], der wohl berühmteste Yogi Tibets. Dieser übertrug die kompletten Lehren an seinen Herzensschüler Gampopa [1079-1153]. Und Gampopa wiederum war der Lehrer des 1. Karmapa, Düsum Khyenpa [1100-1193].

Seit dieser Zeit „hat die Karma-Kagyü-Schule stets nach den folgenden Reinkarnationen ihres Gründers, des Ersten Karmapa, gesucht. Das gleiche System der Suche nach den Reinkarnationen wichtiger spiritueller Führer wurde [nach diesem Vorbild] in ganz Tibet übernommen und schließt auch die Reinkarnationslinie des Dalai Lama ein. Es hat we-sentlich zur Kontinuität und Widerstandsfähigkeit des tibetischen Budd-hismus durch die Jahrhunderte beigetragen. Bevor der Karmapa stirbt, hinterlässt er seinen Schüle¬rinnen und Schülern Hinweise für die Suche nach seiner nächsten Inkarnation. Dies geschieht, wie im Fall des Sechzehnten Karmapa, oft in Form von Briefen.“ [Quelle: Der Karmapa Ogyen Trinley Dorje, Das Edle Herz, Berlin 2014, S. 258]

Die Bedeutung der Übertragungslinie

„Obgleich jede Überlieferungslinie anders ist, gibt es Kriterien, die klar festlegen, über welche Qualifikationen Lehrer wie Schüler verfügen müssen, um in solch eine Beziehung eintreten zu können. Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass die Beziehung beiderseits förderlich und heilsam ist. So muss der Lehrer beispielsweise Halter einer authentischen, auf den Buddha zurückgehenden Linie, außerdem sehr gelehrt sein. Darüberhinaus muss er eine hohe Verwirklichung und großes Mitgefühl haben. Der Schüler wiederum muss spirituell sehr gefestigt, reif und entschlossen sein, diesen Weg zu gehen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können ein spirituell verwirklichter Lehrer und ein spirituell reifer Schüler eine Verbindung eingehen, die eine rasche Transformation des Neurotischen in den ursprünglichen Weisheitszustand herbeiführt.

Was ist eine Übertragungslinie? Auf der einen Bedeutungsebene bezieht sich dieses Wort auf die Abfolge all jener Menschen, die seit der Zeit des Buddha an der zum erwachten zustand führenden Weisheit teilgehabt, diese selbst verwirklicht und dann ihrerseits an andere Menschen weitergegeben haben. Auf einer anderen Bedeutungsebene steht eine solche Linie für die Weisheit selbst, für den Gehalt dessen, was von Generation zu Generation, vom Lehrer an den Schüler weitergereicht wurde. Wir können auch sagen, sie ist der Übertragungsprozess, die ununterbrochenen Übermittlung der Weisheit von verwirklichten Menschen an ihre spirituellen Erben sowie das Hegen und Pflegen dieser Weisheit, bis diese geistigen Kinder reif, unabhängig und stark genug sind, sie selbst an andere weiterzugeben. In diesem Sinn sind die historischen Gestalten der buddhistischen Überlieferung unsere Ahnen, die Vorfahren und Wegbereiter unserer Verwirklichung. Weil sie die zum Erwachen führenden Mittel und Methoden weitergereicht haben, können wir heutzutage zu ebendiesen Methoden Zugang bekommen. Eine Übertragungslinie können wir uns also wie einen Stammbaum vorstellen.“ [Quelle: Dzogchen Ponlop Rinpoche, Rebell Buddha, Aufbruch in die Freiheit, Knaur Taschenbuch 2012, S. 258f]

Seine Heiligkeit der 17. Karmapa, Ogyen Trinley Dorje

„Der Name „Karmapa“ bedeutet: „derjenige der die Aktivität eines Buddha zeigt“ oder „die Verkörperung aller Aktivitäten eines Buddhas“. Griffig übersetzt könnte dies heißen: Karmapas sind Weisheit und Mitgefühl aller Buddhas in Aktion. Sie gelten als ein Beispiel der in jedem Menschen ruhenden ursprünglichen Buddha-Natur, eines Potenzials, das von jedem Menschen erweckt werden kann und ihn aus den leidvollen Verstrickungen des Daseins befreit. [Die Karmapas] haben immer dafür gearbeitet Leiden zu lindern und zu beseitigen. Auf der anderen Seite wollen sie Glück und Zufriedenheit für alle lebenden Wesen herbeiführen. Wenn man das Lebensziel eines Karmapa formulieren müsste, dann wäre es, sein bedingungsloses Mitgefühl in direkt zugänglicher Weise durch seine lehrenden, aufbauenden, heilenden befriedenden, schützenden Aktivitäten zu manifestieren. Der Aktionsradius ist dabei erstaunlich groß. Nicht umsonst werden die Karmapas seit Jahrhunderten als spirituelle Leitfiguren, als Schützer und höchste Ratgeber von tibetischen Laien, Mönchen und Nonnen aus allen Regionen aufgesucht.“[Quelle: Stephan Kulle, Karmapa, Der neue Stern von Tibet, Frankfurt am Main 2012, S. 180]

Frühe Kindheit in Tibet

„Seine Heiligkeit der Siebzehnte Karmapa wurde 1985 in eine nomadische Familie hineingeboren, die im entlegenen Bergland der tibetischen Hochebene lebte. Er verbrachte seine ersten, ihn prägenden Lebensjahre in einer der weinigen noch existierenden Regionen der Welt, die ohne Elektrizität, Kunststoffe und motorischen Verkehr auskommen. Seine nomadische Familie lebte in engem Kontakt miteinander und mit der Erde. Sie schlug ihr Lager mit den wechselnden Jahreszeiten immer dort auf, wo sie geeignete Weiden für ihre Yak- und Schafherden finden konnte. In dieser schroffen Landschaft erfuhr der junge Karmapa einen traditionellen tibetischen Lebensstil, wie er heute kaum noch existiert.

Seine Auffindung

Als der Karmapa sieben Jahre alt war, verlangte er so lange von seiner Familie, sie mögen ihr Lager in einem bestimmten Tal aufschlagen, bis diese nachgab. Kurz nachdem sie dort angekommen war, erschienen einige Schüler des Sechzehnten Karmapa. Die Gruppe – es war die Delegation, die nach der Reinkarnation des Sechzehnten Karmapa Ausschau hielt – hatte das entlegene Tal durch Vorhersagen und Beschreibungen in einem Brief des Sechzehnten Karmapa gefunden, den dieser Jahre vorher, kurz vor seinem Tod 1981, geschrieben hatte. Dieser „Prophezeiungsbrief“, beinhaltete die Anleitungen des Sechzehnten Karmapa, wo seine nächste Reinkarnation zu finden wäre. Nachdem die Delegation die Namen der Eltern des Jungen und andere Details seiner Geburt mit der Beschreibung im Brief des Sechzehnten Karmapa verglichen hatte, erklärten sie, den Siebzehnten Karmapa gefunden zu haben. Von diesem Moment an begann für den Karmapa die jahrhundertalte Ausbildung, die ihn darauf vorbereiten würde, eine der ranghöchsten Positionen im tibetischen Buddhismus einzunehmen, die des spirituellen Führers einer der großen Schulen des tibetischen Buddhismus. ...

Bestätigung durch den Dalai Lama

Wie es in Tibet seit dem siebzehnten Jahrhundert Tradition ist, wurde Seine Heiligkeit der Dalai Lama konsultiert und gebeten, den Jungen als den Karmapa zu bestätigen. Seine Heiligkeit der Dalai Lama führte seine eigene persönliche Untersuchung durch und bestätigte, dass dieser Junge tatsächlich die siebzehnte Inkarnation des Karmapa ist. In einem seltenen Moment der Übereinstimmung des Dalai Lama und der chinesischen Regierung erteilte letztere dem Karmapa die im chinesisch regierten Tibet notwendige Genehmigung, seinen Platz in Zentraltibet einzunehmen.

Ausbildung und Wirken in Tibet

Der Karmapa reiste von seiner Heimatregion Kham weit nach Westen in das fast neunhundert Jahre alte Kloster Tsurphu in Zentraltibet. Seit sei-ner Gründung durch den Ersten Karmapa haben alle Karmapas Teile ihres Lebens im Tsurphu-Kloster verbracht. Dort wurde der Siebzehnte Karmapa am 27. September 1992 formell inthronisiert. Danach begann der Karmapa mit den traditionell vorgesehenen Studien und mit seiner Ausbildung, doch gleichzeitig bot er bereits anderen spirituelle Unterweisungen an. Im Alter von acht Jahren hielt er seinen ersten religiösen Vortrag vor über zwanzigtausend Menschen. In den darauffolgenden Jahren begegnete der Karmapa zahlreichen Herausforderungen, was die Ausübung seiner spirituellen Aktivitäten betraf. Seinen wichtigsten spirituellen Lehrern wurde die Einreise nach Tibet verwehrt, während er selbst nicht nach Indien reisen durfte, um seine Lehrer dort zu treffen. Der Karmapa war in Sorge, seiner Rolle als spiritueller Lehrer und Linienhalter nicht gerecht zu werden und traf eine historische Entscheidung, die ihn auf die Weltbühne katapultierte. Im Alter von vierzehn Jahren entschied er, aus Tibet zu fliehen, um in Freiheit die Position eines spirituellen Führers auszufüllen. Und seinen Pflichten als Oberhaupt der Karma Kagyü-Linie nachzukommen.

Gefährliche Flucht aus Tibet

Die Reise Seiner Heiligkeit des Karmapa begann im Winter 1999, indem er nachts aus dem Fenster einer höher gelegenen Etage sprang. Seine Heiligkeit der Karmapa erwähnt in seinem Buch die Schrecken, die er und seine Gruppe auf ihrer Flucht durch den Himalaya nach Indien mit dem Jeep, auf Pferden, zu Fuß und mit dem Hubschrauber erlebten. Am 5. Januar 2000 erreichte der Karmapa das indische Dharamsala, wo er vom Dalai Lama persönlich empfangen wurde. Der Karmapa ließ sich eine Zeit lang im Gyuto-Kloster nieder, das nicht weit entfernt von der Dharamsala-Residenz seiner Heiligkeit des Dalai Lama liegt. Bis heute erfreut sich der Karmapa als Schützling einer engen Beziehung zu seinem Mentor, dem Dalai Lama.

Seine Ausbildung in Indien

Während ... [dieser gesamten Zeit], die der Karmapa in Indien als Flücht-ling lebt, hat er sich einem traditionellen klösterlichen Training und einer philosophischen Ausbildung unterzogen, erhielt aber auch modernen Privatunterricht, der das Studium der Naturwissenschaften, der Geschichte, der englischen Sprache und anderen Fremdsprachen einschloss. ... Darüberhinaus malt er, „übt sich in Kalligrafie, schreibt Gedichte, komponiert Musik und führt Theaterstücke auf. Er hat einige tibetische Stücke geschrieben und produziert, die Elemente der traditionellen tibetischen Oper mit dem modernen Theater verbinden. Die Aufführung seines ersten Stücks, ein Drama über das Leben des großen tibetischen Yogi Milarepa, wurde von zwölftausend Menschen besucht.“ [Quelle: Der Karmapa Ogyen Trinley Dorje, Das Edle Herz, Berlin 2014, S. 257-261]

„Neben seinen Bemühungen, die tibetische Kultur zu erhalten und darzubieten, ist Gyalwang Karmapa auch in Indien weit gereist, um am kulturellen und religiösen Leben seiner Wahlheimat teilnehmen zu können. Dabei hat er unter anderem Tempelanlagen, wie etwa für Sai Baba in Tamil Nadu geweiht und war auch bei einer Zeremonie anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa in Kalkutta zugegen. Dabei traf er mit vielen anderen spirituellen Lehrern in einer Atmosphäre von gegenseitigem Respekt und Toleranz zusammen. Zudem gibt er in der Buddha-Vikas-Sangh und weiteren indisch-buddhistischen Gemeinschaften Dharma-Unterweisungen.

Aus Ehrerbietung für die Ursprünge des Buddhismus in Indien hat Seine Heiligkeit die Rezitation von Sanskritgebeten bei dem von ihm geleiteten großen Kagyü-Mönlam-Gebetsfesten eingeführt. Ebenso hat Seine Heiligkeit begonnen, verloren gegangene indisch-buddhistische Lied-Traditionen wieder zum Leben zu erwecken. Nach dem Auffinden von originalen Sanskrittexten heiliger Lieder (doha) seiner Dharma-Linie lud Gyalwang Karmapa klassische indische Sänger ein, bei der Eröffnungszeremonie des 900-Jahr-Jubiläums der Karmapa-Linie im Dezember 2010 in Bodhgaya aufzutreten. Es war das erste Mal nach beinahe eintausend Jahren, dass diese heiligen Sanskrit-Lieder wieder in Indien gesungen wurden.“ [Quelle: Karmapa: 900 Jahre, Österreich, 2011, S. 108]

Aktivität für eine neue Generation

Neben diesen klassischen Verpflichtungen und Neigungen in Asien, vertritt der Karmapa eine neue Generation von spirituellen Meistern. Er fasziniert durch sein Charisma und seine klare und offene Präsenz, wobei er sich jedoch in keine Schublade pressen lässt. Seine Aktivitäten sind darauf gerichtet, die Lehre des Buddha in das 21. Jahrhundert zu tragen, auf zeitgemäße Art und entsprechend unseren heutigen Wünschen und Bedürfnissen. Es ist ihm ein zentrales Anliegen gangbare Wege für die heutige Zeit aufzuzeigen, um mit uns selbst und der Welt in Harmonie zu leben.

Neben seinem aktiven Eintreten für Vegetarismus hat sich der Karmapa ganz besonders zweier Themen angenommen. Es sind dies die Rechte der Frau und der Umweltschutz die ihm in besonderer Weise am Herzen liegen. Für ihn ist es daher selbstverständlich, sich persönlich dafür einzusetzen, dass Frauen innerhalb der tibetisch-buddhistischen Tradition die volle Ordination erhalten. Auch hat der Karmapa mittlerweile zahlreiche praxisorientierte Umweltschutz-Programme initiiert. So berief er beispielsweise 2009 eine erste Umweltschutzkonferenz ins Leben. Zu diesem Anlass gab er dort eine Broschüre mit 108 Ratschlägen heraus, die getan werden können um der Umwelt zu helfen. Es waren richtungsweisende Empfehlungen, vor allem gedacht für seine Klöster und Zentren in Tibet und Indien.

Auf der Webseite www.ecobuddhism.org finden sich zahlreiche Beiträge vom 17. Karmapa und anderen prominenten Buddhisten. Siehe dort auch die Publikation mit Beiträgen von Ringu Tulku Rinpoche und Ato Rinpoche - welche mit dem KTC Bremen eng verbunden sind.

Erste Reisen in den Westen

Seit 2008 reist der Karmapa in den Westen. So besuchte er 3-mal Amerika und 2014 sowie 2015 besuchte er erstmals Europa, machte dort jedoch nur in Deutschland Station. Wie der Karmapa ausdrücklich betont, sollte die 2. Europa-Reise eigentlich eine Reise sein, die nicht nur nach Deutschland führt, sondern die auch in andere Staaten Europas führen sollte. Von der indischen Exil-Regierung erhielt er jedoch nur das Visum für Deutschland.

Der nachfolgende Link, mit 10 Video-Beiträgen und Unterweisungen von dem 2. Besuch in Deutschland, soll Dir einen Eindruck von der Atmosphäre und der Qualität der Teachings Seiner Heiligkeit vermitteln.